Das Basalzellkarzinom (Basaliom) ist der häufigste bösartige Tumor der Haut – und gleichzeitig einer der am besten behandelbaren. Es entsteht aus den Basalzellen der Oberhaut, wächst lokal langsam und bildet fast nie Metastasen. Unbehandelt kann es aber tiefer in das Gewebe einwachsen – Knorpel, Knochen, Muskulatur – und dort erhebliche Schäden verursachen, besonders im Gesicht. In der Privatpraxis Dr. Wenzel in Meerbusch bei Düsseldorf erkennen wir Basalzellkarzinome frühzeitig durch Dermatoskopie und KI-gestützte Diagnostik und behandeln sie leitliniengerecht – meist durch ambulante operative Entfernung mit histologischer Schnittrandkontrolle.
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Das Basalzellkarzinom tritt bevorzugt an chronisch sonnenexponierten Stellen auf: Gesicht, Nase, Ohren, Stirn, Kopfhaut, seltener Rumpf und Extremitäten. Typische Zeichen: ein kleines, hautfarbenes bis rötliches Knötchen mit perlschnurartigem Randwall, feine Gefäßzeichnungen (Teleangiektasien) an der Oberfläche, gelegentlich eine zentrale Einsenkung oder Kruste, die immer wieder blutet und nicht abheilt.
Es gibt verschiedene Subtypen: noduläre (knotige), superfizielle (oberflächliche), sklerodermiforme (narbenartige) und pigmentierte Formen. Der Subtyp bestimmt die Therapie – bei oberflächlichen Formen kommen auch PDT oder topische Verfahren infrage, sklerodermiforme brauchen einen größeren Sicherheitsabstand.

Diagnostik
Die Diagnose wird klinisch und dermatoskopisch gestellt. Mit Auflichtmikroskopie und KI-gestützter Bildanalyse erkennen wir auch frühe und untypische Formen. Bei Bedarf sichern wir die Diagnose durch eine Probebiopsie vor dem Eingriff – besonders wichtig, wenn eine nicht-operative Therapie geplant ist.
Operative Entfernung
Die chirurgische Exzision erfolgt unter Lokalanästhesie in unserem OP-Bereich. Das Gewebe wird im Dermatopathologie-Labor untersucht, die Schnittränder kontrolliert. Bei Basaliomen im Gesicht ist die gewebeschonende Schnittführung entscheidend – wir setzen je nach Defektgröße Nahlappenplastiken ein, um ein funktionell und ästhetisch überzeugendes Ergebnis zu erzielen.
Alternative Therapien
Bei superfiziellen Basaliomen bieten wir PDT, immunmodulierende Creme oder Kryotherapie als Alternative zur OP an – nach Sicherung der Diagnose.
Nachsorge
Nach der Entfernung eines Basalzellkarzinoms empfehlen die Leitlinien eine regelmäßige Nachsorge über mehrere Jahre – bei Hochrisiko-Tumoren engmaschiger. Wir führen strukturierte Kontrollen mit Dermatoskopie durch – um ein lokales Rezidiv frühzeitig zu erkennen und neue Tumoren an anderen Stellen nicht zu übersehen.

Das Basalzellkarzinom ist ein Tumor, bei dem Sorgfalt den entscheidenden Unterschied macht – sowohl bei der Diagnose als auch bei der Operation. Besonders im Gesicht geht es nicht nur um die vollständige Entfernung, sondern auch um ein Ergebnis, mit dem der Patient langfristig zufrieden ist.
Operative Exzision: Die Therapie der Wahl bei nodulären, sklerodermiformen und allen Basaliomen im Gesicht. Der Tumor wird mit Sicherheitsabstand entfernt, das Gewebe histologisch untersucht, die Schnittränder kontrolliert. Bei Defekten an Nase, Augenlidern oder Ohren setzen wir Nahlappenplastiken oder andere rekonstruktive Techniken ein.
Photodynamische Therapie (PDT): Bei superfiziellen Basalzellkarzinomen am Rumpf oder an den Extremitäten eine narbenfreie Alternative. Ein Wirkstoff reichert sich in den Tumorzellen an und wird durch Licht aktiviert. Meist 2 Sitzungen.
Topische Therapie: Eine immunmodulierende Creme, die das Immunsystem gegen die Tumorzellen aktiviert. Über 6 Wochen aufgetragen – bei superfiziellen Formen und wenn eine OP nicht gewünscht ist.
Kryotherapie: In ausgewählten Fällen bei kleinen, oberflächlichen Basaliomen – ohne Histologie, daher nur nach gesicherter Diagnose.
Die Entscheidung treffen wir gemeinsam mit Ihnen – auf Basis des histologischen Subtyps, der Lokalisation, der Größe und Ihrer individuellen Situation.
Es metastasiert extrem selten. Unbehandelt kann es jedoch lokal in tiefere Gewebe einwachsen – Knorpel, Knochen, Muskulatur – und dort erhebliche Zerstörung verursachen. Frühzeitige Erkennung und vollständige Entfernung sind daher wichtig.
Achten Sie auf kleine, hautfarbene bis rötliche Knötchen mit feinen Gefäßen an der Oberfläche, die langsam wachsen und gelegentlich bluten oder krusten. Auch eine Stelle, die nicht heilt, ist verdächtig. Im Zweifelsfall vereinbaren Sie einen Termin zur dermatoskopischen Abklärung.
Nein. Bei superfiziellen Formen am Rumpf können PDT, immunmodulierende Creme oder Kryotherapie eine narbenfreie Alternative sein. Im Gesicht und bei nodulären oder sklerodermiformen Formen ist die OP die sicherste Wahl.
Unter Lokalanästhesie nicht. Nach dem Eingriff kann ein leichtes Spannungsgefühl auftreten, das mit einfachen Schmerzmitteln gut kontrollierbar ist.
Ein lokales Rezidiv ist möglich, insbesondere bei unvollständiger Entfernung oder aggressiven Subtypen. Zudem ist das Risiko für weitere Basalzellkarzinome an anderen Stellen erhöht – etwa 40 Prozent der Patienten entwickeln innerhalb von 5 Jahren ein zweites. Regelmäßige Nachsorge ist daher essenziell.
Eine Narbe ist bei jeder Exzision unvermeidbar – wie sichtbar sie bleibt, hängt von Technik und Lokalisation ab. Im Gesicht setzen wir Nahlappenplastiken ein, welche die Narbe in natürliche Hautfalten legen.
Die Diagnostik und Behandlung des Basalzellkarzinoms inklusive Histopathologie sind medizinisch notwendige Leistungen und werden von privaten Krankenversicherungen vollständig übernommen.
Präzise Diagnostik, dermatochirurgische Erfahrung, langfristige Nachsorge – Basalzellkarzinom behandeln bei Ihrem Hautarzt in Meerbusch bei Düsseldorf, nahe Neuss und Krefeld.
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