Juckreiz im Intimbereich, der nicht aufhört. Weißliche, pergamentartige Haut, die reißt und brennt. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder beim Wasserlassen. Viele Betroffene leben jahrelang damit – aus Scham, oder weil die Diagnose nie gestellt wurde. Lichen sclerosus ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die vor allem den Genitalbereich betrifft und die gut behandelbar ist, wenn sie erkannt wird. In der Privatpraxis Dr. Wenzel in Meerbusch bei Düsseldorf sprechen Sie mit einer Ärztin – ohne Wertung, mit Zeit, und mit einem Therapiekonzept von der Basistherapie bis zu regenerativen Verfahren.
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Lichen sclerosus ist eine chronisch-entzündliche Bindegewebserkrankung mit vermuteter Autoimmunkomponente. Sie betrifft Frauen deutlich häufiger als Männer – meist nach der Menopause, aber auch junge Frauen und Mädchen können erkranken. Bei Frauen zeigt sie sich an Vulva und Damm, bei Männern an Vorhaut und Eichel. Typisch: weißliche, glänzende, atrophe Haut, die dünn und verletzlich wird, Einrisse, Juckreiz, Brennen.
Unbehandelt schreitet die Erkrankung fort: Die Haut vernarbt, die Schamlippen können verkleben, die Vorhaut verengt sich. Bei langjährigem, unkontrolliertem Verlauf steigt das Risiko für ein Plattenepithelkarzinom im betroffenen Areal leicht an. Deshalb ist die frühe Diagnose entscheidend – und die regelmäßige Kontrolle.

Diagnose
Klinische Untersuchung im Intimbereich – bei einer Ärztin, in Ruhe. Dermatoskopische Beurteilung. Bei untypischem Bild oder Verdacht auf Karzinom sichern wir per Biopsie. Wir fragen nach Vorbehandlungen: Viele Patientinnen haben bereits mehrere Pilzcremes hinter sich.
Therapie
Basistherapie mit hochpotenter Salbe – wir erklären genau, wie viel, wie oft, wie lange. Bei unzureichendem Ansprechen nach 3 Monaten: PRP und/oder Juliet Laser als regenerative Ergänzung. Begleitend: Basispflege und reizarme Intimhygiene.
Langzeitkontrolle
Lichen sclerosus ist chronisch – die Kontrolle auch. Alle 3 bis 6 Monate prüfen wir Hautzustand und Therapieerfolg, bei stabilem Verlauf jährlich. Über unser Recall-System erinnern wir Sie an den nächsten Termin.
Der leitliniengerechte Standard. Eine hochpotente Salbe stoppt die Entzündung – anfangs täglich über 3 Monate, dann als Erhaltungstherapie 2 Mal wöchentlich. Richtig angewendet, ist sie sicher und verhindert die Vernarbung. Die Angst vor Kortison führt oft zur Untertherapie – und die ist gefährlicher.
Bei Unverträglichkeit oder als Erhaltung. Etwas schwächer, aber ohne Hautausdünnung.
Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut werden in die betroffene Haut injiziert. Sie regen die Regeneration an, verbessern die Elastizität und reduzieren Juckreiz und Einrisse. Besonders bei Patientinnen, die auf Kortison nicht ausreichend ansprechen. 2 bis 3 Sitzungen.
Fraktionierter Erbium:YAG-Laser auf die betroffene Haut – stimuliert Kollagen und Durchblutung, verbessert die Gewebequalität. Ergänzend zur Basistherapie, nicht als Ersatz. Oft mit PRP in derselben Sitzung kombiniert.
Pilzcremes, Hormoncremes ohne Diagnose, Hausmittel. Wer über Wochen Juckreiz im Intimbereich hat, braucht eine fachärztliche Diagnose – nicht das nächste Präparat aus der Apotheke.

Lichen sclerosus wird viel zu oft übersehen – weil Patientinnen sich nicht trauen, darüber zu sprechen, und weil die Erkrankung mit Pilz oder Trockenheit verwechselt wird. In meiner Praxis können Sie das Thema offen ansprechen. Und mit der richtigen Therapie lässt sich die Erkrankung sehr gut kontrollieren.
Nicht im klassischen Sinne – die Erkrankung ist chronisch. Aber sie ist sehr gut kontrollierbar: Mit konsequenter Therapie verschwinden Juckreiz und Einrisse, die Vernarbung wird gestoppt. Viele Patientinnen sind beschwerdefrei.
Nein. Es ist eine entzündliche Bindegewebserkrankung, keine Infektion – nicht übertragbar, auch nicht beim Geschlechtsverkehr.
Bei richtiger Anwendung nicht. Die hochpotente Salbe ist der leitliniengerechte Standard und verhindert die Vernarbung. Gefährlich ist die Untertherapie aus Kortison-Angst – dann schreitet die Erkrankung fort.
Wenn die Basistherapie nach 3 Monaten nicht ausreichend wirkt, oder wenn die Haut trotz Kortison dünn und verletzlich bleibt. PRP und Juliet Laser stärken die Haut von innen – als Ergänzung, nicht als Ersatz.
Bei langjährig unbehandeltem Lichen sclerosus kann sich in der chronisch entzündeten Haut ein Plattenepithelkarzinom entwickeln – das Risiko liegt bei etwa 3 bis 5 Prozent. Mit konsequenter Therapie und regelmäßigen Kontrollen sinkt es deutlich.
Ja – bei Mädchen vor der Pubertät. Die Symptome ähneln denen bei Erwachsenen. Eine kinderdermatologische Abklärung ist wichtig, da die Erkrankung oft mit Infektionen verwechselt wird.
Diagnostik und Basistherapie sind medizinisch notwendig – private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten. PRP und Juliet Laser bei Lichen sclerosus werden je nach Versicherung erstattet; wir informieren Sie vorab.
Lichen sclerosus erkennen, konsequent behandeln und langfristig begleiten – diskret bei einer Ärztin. Privatpraxis Dr. Wenzel, Ihr Hautarzt in Meerbusch bei Düsseldorf.
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