Ästhetik

PRP – wissenschaftlich fundiert, fachärztlich angewendet

In einer Zentrifuge werden die Blutplättchen (Thrombozyten) vom restlichen Blut getrennt und konzentriert. Das Ergebnis enthält Wachstumsfaktoren wie PDGF, TGF-β, VEGF und EGF in vielfach höherer Konzentration als normales Blut – aber nicht nur das: Das Plasma liefert zusätzlich Vitamine, Proteine, Hormone und Stammzellen, die für das Überleben und die Funktion der Zellen entscheidend sind. Nach der Injektion setzt dieses Zusammenspiel eine Kaskade in Gang: Fibroblasten werden aktiviert, neue Blutgefäße gebildet, Kollagen und Elastin produziert.

Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, sind allergische Reaktionen praktisch ausgeschlossen. Entscheidend für den Erfolg ist die Qualität der Aufbereitung: Thrombozytenkonzentration, Volumen und Injektionstechnik müssen auf die jeweilige Indikation abgestimmt sein. PRP ist nicht gleich PRP.

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Körpereigene Wachstumsfaktoren – aus Ihrem eigenen Blut gewonnen, rein autolog.
  • Mehr als Wachstumsfaktoren – das Plasma liefert auch Vitamine, Proteine, Hormone und Stammzellen, die Zellen zum Überleben brauchen.
  • Vielseitig einsetzbar – Haarausfall, Aknenarben, Augenringe, Hautverjüngung, Regeneration nach Laser, Belastungsinkontinenz und Menopausebeschwerden.
  • Zertifizierte PRP-Systeme mit indikationsspezifischen Protokollen.
  • Wissenschaftlich fundiert – Dr. Wenzel forscht, publiziert und lehrt zu PRP.
  • Kombinierbar mit Microneedling, Morpheus8 Burst, Exosomen (MCT), Hyaluronsäure und Juliet Laser.
Fakten

Ihre Behandlung auf einen Blick

Behandlungsmethode
Blutentnahme, Zentrifugation, intradermale Injektion des Thrombozytenkonzentrats
Behandlungsdauer
Ca. 45 bis 60 Minuten (inkl. Aufbereitung)
Sitzungen
In der Regel 3 Sitzungen im Abstand von 4 bis 6 Wochen, danach Erhaltung alle 4 bis 6 Monate
Wirkungseintritt
Hautverjüngung nach wenigen Wochen, Haarausfall nach 3 bis 6 Monaten
Ausfallzeit
Leichte Rötungen und Schwellungen 1 bis 3 Tage
Nachsorge
Kein Make-up am Behandlungstag. Sport, Sauna, Solarium und Sonne mindestens 7 Tage meiden
Medikamente
NSAR-Schmerzmittel (ASS, Ibuprofen, Diclofenac) je eine Woche vor und nach der Behandlung vermeiden
Ablauf

Ihre Behandlung in 6 Schritten

  1. 1

    Beratung

    Analyse Ihrer Hautbeschaffenheit oder Haarsituation, Besprechung der Indikation und Festlegung des Behandlungsplans.

  2. 2

    Blutentnahme

    Eine kleine Menge venöses Blut wird entnommen – vergleichbar mit einer normalen Blutabnahme.

  3. 3

    Aufbereitung

    Das Blut wird in einer Zentrifuge aufbereitet. Das PRP wird unter sterilen Bedingungen direkt in der Praxis gewonnen. Je nach Indikation wird ein abgestimmtes Protokoll verwendet.

  4. 4

    Vorbereitung

    Desinfektion und Markierung des Behandlungsareals. Eine Betäubungscreme wird aufgetragen.

  5. 5

    Injektion

    Das Thrombozytenkonzentrat wird intradermal in das Behandlungsareal injiziert – in kleinen Abständen und gleichmäßig verteilt.

  6. 6

    Nachsorge

    Leichte Rötungen, Schwellungen oder vereinzelt blaue Flecken sind möglich und klingen innerhalb weniger Tage ab. Sport, Sauna, Solarium und direkte Sonne für eine Woche meiden. Auf NSAR-Schmerzmittel in dieser Zeit verzichten – bei Bedarf Paracetamol.

Überblick

Behandelbare Areale

Haarausfall

PRP versorgt die Haarfollikel mit Wachstumsfaktoren, verlängert die Wachstumsphase und kann die Haardichte verbessern. Wirksam bei androgenetischer Alopezie und diffusem Haarausfall – als eigenständige Therapie oder in Kombination mit SeffiHair® oder Exosomen.

Hautverjüngung

Feine Linien, fahler Teint, nachlassende Elastizität – PRP regt die Kollagenproduktion an und verbessert Hautstruktur und Ausstrahlung. Häufig kombiniert mit Microneedling (Vampir Lifting) für einen intensiveren Effekt.

Aknenarben

In Kombination mit Microneedling oder Laser fördert PRP die Gewebeerneuerung in den Narbenbereichen und kann die Narbentiefe reduzieren.

Dunkle Augenringe

Die dünne Haut unter den Augen profitiert von PRP: bessere Durchblutung, dichteres Gewebe, weniger Schatten.

Regeneration nach Laser

Nach CO2-Laser, Erbium-YAG oder Morpheus8 beschleunigt PRP die Wundheilung und verkürzt die Erholungsphase.

Hals, Dekolleté und Handrücken

Dünne, lichtgeschädigte Haut in diesen Arealen profitiert von PRP – bessere Hautdichte, feinere Textur, mehr Elastizität.

Dehnungsstreifen und OP-Narben

PRP kann die Gewebeerneuerung bei Dehnungsstreifen und älteren Narben unterstützen – meist in Kombination mit Microneedling oder Morpheus8 Burst.

Intimbereich – Belastungsinkontinenz und Menopausebeschwerden

In Kombination mit dem Juliet Laser unterstützt PRP die Regeneration der Vaginalschleimhaut und des umliegenden Gewebes. Einsatzbereiche: vaginale Trockenheit und Elastizitätsverlust in der Menopause, Belastungsinkontinenz (unwillkürlicher Urinverlust beim Husten, Niesen, Lachen oder Sport), Rückbildung nach der Geburt. Die Wachstumsfaktoren fördern den Aufbau von Kollagen und die Durchblutung – das Gewebe wird gestrafft und die Beschwerden gelindert.

Dr. med. Elisângela Wenzel
PRP nutzt die Regenerationskraft, die bereits in Ihrem eigenen Blut steckt. Als Verfahren, das ich wissenschaftlich begleite und klinisch täglich anwende, kenne ich seine Möglichkeiten und seine Grenzen. Die Kombination aus eigener Forschung, Workshops und klinischer Erfahrung ermöglicht es mir, PRP dort einzusetzen, wo es einen echten Unterschied macht.
Dr. med. Elisângela Wenzel Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, D.A.L.M.

Warum PRP bei Dr. Wenzel

PRP wird inzwischen fast überall angeboten – die Ergebnisse unterscheiden sich aber erheblich. Der Grund: Die Qualität hängt vom Aufbereitungssystem, der Thrombozytenkonzentration und dem indikationsspezifischen Protokoll ab. Dr. Wenzel beschäftigt sich wissenschaftlich mit PRP, publiziert dazu in Fachzeitschriften und vermittelt die Qualitätsstandards in Workshops für Ärzte. In unserer Praxis in Meerbusch arbeiten wir ausschließlich mit zertifizierten PRP-Systemen – damit das Konzentrat die biologische Aktivität erreicht, die für ein Ergebnis notwendig ist.

Vor der Behandlung – was Sie beachten sollten

Schmerzmittel: Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen, Diclofenac und andere nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) hemmen die Funktion der Blutplättchen – und damit genau die Wirkstoffe, auf denen PRP beruht. Diese Medikamente sollten nach Möglichkeit 7 Tage vor und 7 Tage nach der Behandlung pausiert werden. Bei ärztlich verordneten Blutverdünnern sprechen Sie vorab mit Ihrem behandelnden Arzt.

Flüssigkeit: Trinken Sie am Behandlungstag ausreichend Wasser – das erleichtert die Blutentnahme und verbessert die Plasmaqualität.

Hautpflege: Kommen Sie ungeschminkt zur Behandlung.

Kontraindikationen: Schwangerschaft und Stillzeit, Blutgerinnungsstörungen, akute Infektionen, bestimmte Autoimmunerkrankungen. Wir klären die Eignung im Beratungsgespräch.

Was sagen unsere Patienten?

Erfahrungen, die Vertrauen schaffen

Häufige Fragen zur PRP-Eigenbluttherapie

Ich habe gehört, dass PRP nicht wirkt – stimmt das?

Die Wirksamkeit von PRP ist wissenschaftlich belegt – aber das Ergebnis hängt entscheidend von der Qualität der Aufbereitung ab. Wenn PRP mit nicht zertifizierten Systemen gewonnen wird, erreicht das Konzentrat oft nicht die notwendige Thrombozytenkonzentration. Die Folge: enttäuschende Ergebnisse, die nicht am Verfahren liegen, sondern an der Durchführung.

Worauf sollte ich bei der Wahl einer PRP-Praxis achten?

Entscheidend sind die Qualifikation des Behandlers, das verwendete Aufbereitungssystem und die Erfahrung mit indikationsspezifischen Protokollen. Fragen Sie nach dem System und der Erfahrung.

Ist PRP sicher?

Da ausschließlich Ihr eigenes Blut verwendet wird, sind allergische Reaktionen praktisch ausgeschlossen. Die Aufbereitung erfolgt unter sterilen Bedingungen.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse?

Bei Hautverjüngung nach wenigen Wochen. Bei Haarausfall nach 3 bis 6 Monaten konsequenter Therapie. PRP wirkt über natürliche Regenerationsprozesse – das braucht Zeit.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Vor der Injektion wird eine Betäubungscreme aufgetragen. Die Mikro-Injektionen sind dadurch schmerzarm.

Wie oft muss PRP wiederholt werden?

In der Regel empfehlen wir eine Serie von 3 Sitzungen im Abstand von 4 bis 6 Wochen. Der Abstand ist wichtig: Die Wachstumsfaktoren brauchen Zeit, um Regenerationsprozesse in Gang zu setzen, bevor die nächste Sitzung darauf aufbaut. Nach der Serie genügen Erhaltungsbehandlungen alle 4 bis 6 Monate.

Hilft PRP bei Belastungsinkontinenz?

Ja. In Kombination mit dem Juliet Laser kann PRP das Gewebe rund um Harnröhre und Blase stärken. Die Wachstumsfaktoren fördern Kollagenaufbau und Durchblutung – viele Patientinnen berichten über eine deutliche Verbesserung bei leichter bis mittlerer Belastungsinkontinenz. Details finden Sie auf unserer Juliet-Laser-Seite.

Was ist der Unterschied zwischen PRP und Exosomen?

Beide stammen aus Ihrem eigenen Blut. Exosomen werden mit der MCT-Technologie zusätzlich aus dem PRP aktiviert und enthalten eine höhere Konzentration an bioaktiven Signalen. PRP ist die bewährte Basisbehandlung, Exosomen die intensivere Variante.

Kann PRP mit anderen Behandlungen kombiniert werden?

Ja – PRP lässt sich mit Microneedling, Morpheus8 Burst, Exosomen (MCT), Hyaluronsäure, Laserbehandlungen und dem Juliet Laser kombinieren.

Was kostet PRP?

Die Kosten hängen von Indikation und Anzahl der Sitzungen ab. Im Beratungsgespräch erstellen wir einen individuellen Behandlungs- und Kostenplan.

Beratungstermin

Vereinbaren Sie Ihr Beratungsgespräch – wir klären gemeinsam, wie PRP Ihnen helfen kann.

PRP-Eigenbluttherapie wissenschaftlich fundiert – Privatpraxis Dr. Wenzel, Ihr Hautarzt in Meerbusch bei Düsseldorf.

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