Raue, schuppende Stellen auf der Haut, die nicht mehr von allein verschwinden – an Stirn, Glatze, Ohren, Handrücken oder im Dekolleté. Oft eher zu tasten als zu sehen. In vielen Fällen handelt es sich um aktinische Keratosen: Präkanzerosen, also Vorstufen des weißen Hautkrebses, die durch jahrelange UV-Belastung entstehen. Unbehandelt können sie in ein Plattenepithelkarzinom übergehen. In der Privatpraxis Dr. Wenzel in Meerbusch bei Düsseldorf diagnostizieren und behandeln wir aktinische Keratosen frühzeitig – mit dem gesamten Therapiespektrum von PDT über Laser bis zur Kryotherapie.
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Aktinische Keratosen entstehen durch chronische UV-Schädigung der Oberhaut. Die Hautzellen (Keratinozyten) verändern sich, verhornen unregelmäßig und bilden raue, schuppende, oft rötliche Flecken. Betroffen sind chronisch sonnenexponierte Stellen: Stirn, Glatze, Nasenrücken, Ohren, Unterlippe, Handrücken, Unterarme und Dekolleté.
Wichtig zu wissen: Meist ist nicht nur eine Stelle betroffen, sondern das gesamte UV-geschädigte Hautfeld – die sogenannte Feldkanzerisierung. Auch dort, wo noch nichts sichtbar ist, können sich bereits veränderte Zellen befinden. Deshalb behandeln wir bei ausgedehntem Befall nicht nur die sichtbaren Läsionen, sondern das gesamte Areal.

Diagnostik und Beurteilung
Jede aktinische Keratose wird dermatoskopisch beurteilt. Wir bestimmen den Schweregrad (Grad I–III nach Olsen), prüfen, ob eine Feldkanzerisierung vorliegt, und schließen ein beginnendes Plattenepithelkarzinom aus. Bei Verdacht auf einen invasiven Tumor erfolgt eine Probebiopsie.
Individuelle Therapie
Je nach Befund empfehlen wir das geeignete Verfahren oder eine Kombination – abgestimmt auf Anzahl, Dicke, Lokalisation und Ausdehnung der Keratosen. Die Behandlung erfolgt ambulant in unserer Praxis.
Verlaufskontrolle und Prävention
Aktinische Keratosen neigen dazu, erneut aufzutreten, solange die UV-Schädigung fortbesteht. Regelmäßige Kontrollen alle 6 bis 12 Monate sind daher essenziell. Wir beraten Sie zu konsequentem Sonnenschutz und geeigneten Pflegeprodukten.

Aktinische Keratosen sind ein Warnsignal der Haut – und zugleich eine Chance. Wer sie frühzeitig erkennt und konsequent behandelt, kann der Entwicklung eines invasiven Hautkrebses wirksam vorbeugen. Mit der PDT steht uns ein Verfahren zur Verfügung, das nicht nur die sichtbaren Veränderungen behandelt, sondern das gesamte geschädigte Hautfeld.
Photodynamische Therapie (PDT): Ein Wirkstoff wird aufgetragen, reichert sich in den veränderten Zellen an und wird durch Licht aktiviert – die kranken Zellen sterben ab, gesunde bleiben verschont. Ideal bei Feldkanzerisierung, weil das gesamte Areal behandelt wird. Unsere DL-PDT (simuliertes Tageslicht) ist deutlich schmerzärmer als die klassische Rotlicht-PDT.
Kryotherapie (Vereisung): Flüssiger Stickstoff zerstört die veränderten Zellen durch Kälte. Schnell, unkompliziert, ohne Betäubung – ideal für einzelne, flache Keratosen. Nachteil: kann helle Narben hinterlassen, keine Feldwirkung.
CO2- oder Erbium-YAG-Laser: Präzise Abtragung – ideal für dicke, hyperkeratotische Keratosen oder wenn Kryo nicht ausreicht. Unter lokaler Betäubung, mit kurzer Abheilzeit beim Erbium-YAG.
Topische Therapie (Cremes und Salben): Verschiedene Wirkstoffe stehen zur Verfügung – die Anwendungsdauer reicht je nach Präparat von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen. Feldwirkung ohne Praxisbesuch. Je nach Wirkstoff ist mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Entzündungsreaktion zu rechnen – wir wählen das Präparat passend zu Befund und Ihrem Alltag aus.
Operative Entfernung: Bei Verdacht auf Übergang in ein invasives Karzinom – mit Histologie zur Diagnosesicherung.
Häufig kombinieren wir mehrere Verfahren: PDT für das gesamte sonnengeschädigte Hautareal, Laser oder Kryotherapie für einzelne dicke Keratosen, die darin liegen.
Sie sind Präkanzerosen – Krebsvorstufen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine einzelne Keratose in ein Plattenepithelkarzinom übergeht, ist gering – aber bei vielen Keratosen steigt das Risiko. Da nicht vorhersagbar ist, welche Veränderung diesen Schritt vollzieht, empfehlen die Leitlinien eine konsequente Behandlung.
Raue, schuppende Stellen, die über Wochen bestehen bleiben und sich nicht wegcremen lassen, sollten fachärztlich untersucht werden. Oft sind sie eher zu tasten als zu sehen – wie feines Sandpapier.
Das hängt von Anzahl, Schweregrad und Lokalisation ab. Bei Einzelherden eignen sich Kryotherapie oder Laser. Bei Feldkanzerisierung ist die PDT häufig die beste Wahl. Wir beraten Sie individuell.
Kryotherapie: kurzes Kältegefühl. DL-PDT: deutlich schmerzärmer als die klassische Rotlicht-PDT, meist nur ein leichtes Wärme- oder Kribbelgefühl. Laser: unter lokaler Betäubung.
Ein größeres Hautareal, in dem durch UV-Schädigung bereits viele Zellen verändert sind – auch dort, wo noch nichts sichtbar ist. Deshalb reicht es bei ausgedehntem Befall nicht, nur die sichtbaren Stellen zu behandeln. Die PDT erfasst das gesamte Feld.
Ja, da die UV-Schädigung der Haut bestehen bleibt, können jederzeit neue Keratosen entstehen. Regelmäßige Kontrollen und konsequenter Sonnenschutz sind langfristig wichtig.
Konsequenter Sonnenschutz ist die wichtigste Maßnahme: LSF 50, Kopfbedeckung, Meidung der Mittagssonne. Wer beruflich im Freien arbeitet, hat ein besonders hohes Risiko – aktinische Keratosen sind als Berufskrankheit anerkannt.
Die Behandlung aktinischer Keratosen ist eine medizinisch notwendige Leistung. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel vollständig – auch für die PDT.
Aktinische Keratosen frühzeitig erkennen und konsequent behandeln – Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei Ihrem Hautarzt in Meerbusch bei Düsseldorf, nahe Neuss und Krefeld.
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