Kleine, gelbliche bis hautfarbene Knötchen mit einer zentralen Einsenkung – auf Stirn, Wangen, Nase. Sie sehen aus wie Mitesser, lassen sich aber nicht ausdrücken, und sie werden mit den Jahren mehr. Talgdrüsenhyperplasien sind vergrößerte Talgdrüsen – gutartig, harmlos, aber für viele störend. Und sie haben einen Doppelgänger: Das Basalzellkarzinom kann täuschend ähnlich aussehen. In der Privatpraxis Dr. Wenzel in Meerbusch bei Düsseldorf unterscheiden wir dermatoskopisch – und entfernen Talgdrüsenhyperplasien narbenarm mit dem Laser.
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Talgdrüsen produzieren Fett zum Schutz der Haut. Bei der Talgdrüsenhyperplasie vergrößert sich eine Drüse und wird als Knötchen sichtbar – typisch mit einer kleinen Delle in der Mitte, wo der Ausführungsgang liegt. Ursache ist ein altersbedingter Hormonwandel: Ab 40 verlangsamt sich der Zellumsatz, die Drüsen stauen sich. Auch fettige Haut, Sonnenschaden und bestimmte Medikamente begünstigen sie.
Das Wichtige: Eine Talgdrüsenhyperplasie kann einem nodularen Basalzellkarzinom zum Verwechseln ähnlich sehen – beide sind kleine, glänzende, hautfarbene Knötchen mit Gefäßzeichnung. Der Unterschied zeigt sich im Dermatoskop: Die Hyperplasie hat eine zentrale Einsenkung und Gefäße, die zum Rand laufen („Kronengefäße“). Beim Basaliom fehlt die Delle, die Gefäße sind unregelmäßig. Diese Unterscheidung ist Facharztsache.

Dermatoskopische Abklärung
Jedes Knötchen wird auf zentrale Delle, Kronengefäße und Farbe geprüft. Bei typischem Bild: Talgdrüsenhyperplasie. Bei atypischem Bild – keine Delle, unregelmäßige Gefäße, Wachstum – Biopsie zum Ausschluss eines Basalioms.
Laserbehandlung
Betäubungscreme, Schutzbrille. Der Erbium-YAG-Laser trägt jede Hyperplasie in Sekunden ab. Bei vielen Knötchen behandeln wir das gesamte Gesicht in einer Sitzung.
Abheilung
Kleine Krusten bilden sich und fallen nach 5 bis 7 Tagen ab. Die Haut ist zunächst rosa, dann glatt. Sonnenschutz gegen Pigmentflecken.

Talgdrüsenhyperplasien sind ein klassisches Beispiel dafür, warum die Dermatoskopie so wichtig ist: Sie sehen einem Basaliom oft zum Verwechseln ähnlich. Ich behandle keine Hautveränderung im Gesicht, ohne sie vorher genau angeschaut zu haben.
Erbium-YAG-Laser: Trägt die vergrößerte Drüse präzise Schicht für Schicht ab, bis das Niveau der umgebenden Haut erreicht ist. Blutungsarm, narbenarm, ideal im Gesicht. Unser Standard.
Elektrokoagulation: Eine feine Nadel verödet die Drüse mit Strom. Schnell und wirksam – aber etwas höheres Narbenrisiko. Für einzelne Knötchen eine Alternative.
Topische Therapie: Retinoide als Creme können bei fettiger Haut das Entstehen neuer Hyperplasien verlangsamen – bestehende Knötchen verschwinden dadurch nicht.
Systemische Retinoide: Bei ausgeprägtem Befall mit ständig neuen Hyperplasien – niedrig dosiert, unter ärztlicher Kontrolle.
Nein, sie ist gutartig. Aber sie kann einem Basalzellkarzinom ähneln – deshalb muss die Diagnose fachärztlich gesichert werden.
Nein. Es sind keine Mitesser, sondern vergrößerte Drüsen. Ausdrücken führt zu Entzündung und Narbenbildung.
Beim Erbium-Laser so gut wie nie – die Oberfläche wird glatt.
Behandelte nicht. Neue können bei Veranlagung entstehen – besonders bei fettiger Haut ab 40.
So viele wie nötig – auch 30 oder mehr. Die Behandlung dauert dann entsprechend länger.
Mit Betäubungscreme nicht. Ein leichtes Brennen beim Laser ist normal.
Die Abklärung zum Ausschluss eines Basalioms wird übernommen. Die Entfernung ist meist ästhetisch – bei diagnostischer Notwendigkeit erstatten private Krankenversicherungen in der Regel.
Talgdrüsenhyperplasien sicher vom Basaliom unterscheiden und narbenarm entfernen – bei Ihrem Hautarzt in Meerbusch bei Düsseldorf, nahe Neuss und Krefeld. Vereinbaren Sie Ihren Termin zur Abklärung.
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