Ein fester, runder Knoten unter der Haut – meist auf der Kopfhaut, im Nacken, am Rücken oder hinter dem Ohr. Er wächst langsam, tut zunächst nicht weh, kann aber plötzlich rot, heiß und schmerzhaft werden und übelriechenden Inhalt entleeren. Atherome (Grützbeutel, Trichilemmalzysten) sind mit Hornmaterial gefüllte Zysten aus Haarfollikelzellen – gutartig, aber entzündungsanfällig. In der Privatpraxis Dr. Wenzel in Meerbusch bei Düsseldorf entfernen wir Atherome ambulant und vollständig – mitsamt Kapsel, damit sie nicht wiederkommen.
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Ein Atherom entsteht, wenn sich Zellen der Haarwurzelscheide abkapseln und einen Hohlraum bilden, der sich mit Hornmaterial füllt. Typisch: fest, glatt, gut verschieblich, 1 bis 5 cm groß, ohne zentrale Öffnung – im Unterschied zur Epidermalzyste. Atherome sitzen bevorzugt auf der behaarten Kopfhaut (90 Prozent), treten oft mehrfach auf und sind familiär gehäuft. Frauen sind häufiger betroffen.
Atherome sind gutartig und entarten nicht. Das Problem: Sie wachsen langsam weiter, stören mechanisch (Kamm, Bürste, Kissen) und entzünden sich – dann werden sie rot, schmerzhaft, manchmal eitrig. Ein entzündetes Atherom ist ein Notfall in der Hautarztpraxis, kein Grund zum Abwarten.

Beratung
Klinische Untersuchung: Lage, Größe, Konsistenz, Entzündungszeichen. Bei Bedarf Ultraschall. Bei akuter Entzündung: erst Entzündung behandeln, OP in 4 bis 6 Wochen.
Ambulante Entfernung
Lokalanästhesie. Auf der Kopfhaut: kleiner Stich über dem Atherom, die glatte Kapsel wird mit stumpfem Instrument herausgeschält – ohne die Zyste zu eröffnen. An anderen Stellen: kleine Spindelexzision. Wundverschluss mit feinen Nähten, auf der Kopfhaut oft selbstauflösend.
Histologie
Das Atherom geht zur feingeweblichen Untersuchung – Ergebnis nach 5 bis 7 Tagen.
Nachsorge
Auf der Kopfhaut: Haare 2 Tage nicht waschen, dann vorsichtig. An anderen Stellen: Verband bis zum Fadenzug tragen und täglich wechseln. Kein Sport 1 Woche. Bei Fäden Entfernung nach 7 bis 10 Tagen. Narbe auf der Kopfhaut ist unter den Haaren unsichtbar.

Atherome auf der Kopfhaut lassen sich meist elegant über einen winzigen Stich ausschälen – ohne großen Schnitt, ohne sichtbare Narbe. Wichtig ist nur, dass die Kapsel vollständig mitkommt. Dann ist die Zyste dauerhaft weg.
Atherom (Trichilemmalzyste): Fest, glatt, ohne Porus, meist Kopfhaut. Lässt sich oft als Ganzes ausschälen. Inhalt: festes, gelbliches Hornmaterial.
Epidermalzyste: Prall-elastisch, oft mit zentralem Porus, aus dem sich käsiger Inhalt entleert. Rumpf, Gesicht, Hals. Braucht Spindelexzision.
Lipom: Weich, gummiartig, tiefer, größer. Fettgewebe, kein Hornmaterial. Kein Porus, keine Entzündung. Andere OP-Technik.
Abszess: Akut, rot, heiß, schmerzhaft, fluktuierend – meist ein entzündetes Atherom. Erst Entlastung, dann Entfernung.
Die Unterscheidung bestimmt die OP-Technik – deshalb schauen wir vor jedem Eingriff genau hin.
Nein, es ist gutartig und entartet nicht. Es kann sich aber entzünden und dann schmerzhaft werden.
Meist blieb bei früheren Behandlungen ein Rest der Kapsel zurück – und der produziert neues Hornmaterial. Erst die vollständige Ausschälung beendet das.
Nein. Das Hornmaterial gelangt ins Gewebe, die Entzündung wird schlimmer, und das Atherom bleibt.
Kühlen, nicht drücken, zum Hautarzt. Wir behandeln die Entzündung – die Entfernung erfolgt nach Abheilung.
Auf der Kopfhaut unter den Haaren unsichtbar. An anderen Stellen eine kleine Linie, die mit Narbenpflege unauffällig wird.
Nein. Wir scheiteln die Haare und arbeiten zwischen den Strähnen.
Die Entfernung von Atheromen ist bei Beschwerden, Entzündung oder Wachstum medizinisch notwendig – private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten inklusive Histologie.
Atherome ambulant und vollständig entfernen – mit Kapsel, ohne Rezidiv, auch bei Entzündung kurzfristig. Ihr Hautarzt in Meerbusch bei Düsseldorf, nahe Neuss und Krefeld. Vereinbaren Sie Ihren Termin – bei entzündetem Atherom auch akut.
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