Juckende, schuppende Hautstellen, verfärbte oder verdickte Nägel, helle Flecken auf gebräunter Haut – Pilzinfektionen der Haut und Nägel gehören zu den häufigsten dermatologischen Erkrankungen. In der Privatpraxis Dr. Wenzel in Meerbusch bei Düsseldorf diagnostizieren wir den Erreger und behandeln gezielt – denn nicht jede Pilzinfektion ist gleich, und die richtige Therapie hängt vom Erreger und der Lokalisation ab.
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Pilzinfektionen (Mykosen) der Haut und Nägel werden durch verschiedene Pilzarten verursacht – am häufigsten durch Dermatophyten (Fadenpilze), Hefepilze (Candida, Malassezia) und seltener durch Schimmelpilze. Die Erreger befallen die Hornschicht der Haut, die Nägel oder die Haare und ernähren sich vom Keratin.
Ohne Behandlung heilen Pilzinfektionen nicht aus – sie breiten sich aus und können auf andere Personen übertragen werden. Die korrekte Diagnostik ist der erste Schritt, denn nicht jede schuppende oder juckende Hautstelle ist ein Pilz.

Klinische Untersuchung und Diagnostik
Inspektion der betroffenen Stellen mit dem Dermatoskop. Entnahme von Hautschuppen oder Nagelspänen für das Nativpräparat (Sofortdiagnostik unter dem Mikroskop) und die Pilzkultur (Erregerbestimmung, Ergebnis nach 2 bis 4 Wochen).
Topische Therapie
Antimykotische Cremes, Lösungen oder Lacke – bei oberflächlichen Pilzinfektionen der Haut und bei Nagelpilz im Frühstadium. Die Anwendung muss konsequent und lange genug erfolgen, auch wenn die Symptome bereits abklingen.
Systemische Therapie
Antimykotische Tabletten bei ausgedehntem Hautpilz, Kopfpilz und Nagelpilz. Die Therapiedauer richtet sich nach der Lokalisation: Haut 2 bis 4 Wochen, Fingernägel 6 Wochen, Zehennägel bis zu 12 bis 18 Monate. Regelmäßige Laborkontrollen während der systemischen Therapie.
Atraumatische Nagelbearbeitung
Bei Nagelpilz: Mechanisches Abtragen des befallenen Nagelmaterials durch unsere Podologie, um die Wirksamkeit der antimykotischen Therapie zu verbessern.
In der Privatpraxis Dr. Wenzel in Meerbusch diagnostizieren und behandeln wir das gesamte Spektrum der Haut- und Nagelmykosen.
Die häufigste Pilzinfektion überhaupt. Typisch: Juckreiz, Rötung, Schuppung und Mazeration (aufgeweichte Haut) in den Zehenzwischenräumen. Kann sich auf die Fußsohle ausbreiten (Mokassin-Typ). Ansteckung in Schwimmbädern, Duschen und Umkleidekabinen. Fußpilz ist nicht nur lästig, sondern auch medizinisch relevant – als häufigste Eintrittspforte für ein Erysipel am Unterschenkel.
Ringförmige, gerötete, schuppende Herde am Rumpf, an den Armen oder Beinen. Kann von Mensch zu Mensch, aber auch von Tieren übertragen werden (besonders bei Kindern mit Haustieren). Abgrenzung zu Ekzemen und Psoriasis ist wichtig und erfordert eine fachärztliche Diagnostik.
Juckende, gerötete Herde in der Leiste und am Oberschenkel. Häufig bei sportlich aktiven Menschen und bei starkem Schwitzen. Wird oft mit einem Ekzem verwechselt.
Pilzinfektion der Kopfhaut, vor allem bei Kindern. Kann zu kreisrundem Haarausfall mit Schuppung und Stoppelbildung führen. Erfordert eine systemische antimykotische Therapie – topische Behandlung allein reicht nicht aus.
Verfärbte, verdickte, brüchige Nägel – meist an den Zehennägeln. Die häufigste Nagelerkrankung. Die Therapie dauert bei Zehennägeln 9 bis 12 Monate (systemisch) oder länger (topisch), da der Nagel vollständig herauswachsen muss. Vor der Therapie ist eine mykologische Diagnostik (Pilzkultur) wichtig, um den Erreger zu identifizieren und andere Nagelerkrankungen (Psoriasis, Lichen) auszuschließen.
Helle oder bräunliche, fein schuppende Flecken am Oberkörper, die besonders nach Sonnenbräunung auffallen. Verursacht durch den Hefepilz Malassezia. Keine Ansteckung von Mensch zu Mensch – der Pilz gehört zur normalen Hautflora und wird nur unter bestimmten Bedingungen (Feuchtigkeit, Wärme) zum Problem.
Infektion mit Candida, häufig in Hautfalten (Leiste, unter der Brust, Achseln), im Mundbereich oder genital. Begünstigt durch Feuchtigkeit, Antibiotikathe rapie, Diabetes und Immunsuppression.

Viele Patienten behandeln Fußpilz monatelang mit frei verkäuflichen Cremes – und kommen erst zum Hautarzt, wenn sich die Infektion ausgebreitet hat oder ein Erysipel aufgetreten ist. Dabei ist Fußpilz die häufigste Eintrittspforte für die Wundrose. Die konsequente Behandlung lohnt sich.
Fußpilz und Hautpilz ja – Übertragung durch direkten Kontakt oder kontaminierte Oberflächen (Schwimmbad, Dusche). Pityriasis versicolor ist nicht ansteckend. Nagelpilz ist gering ansteckend, kann aber innerhalb der Familie übertragen werden.
Bei leichtem Fußpilz kann eine frei verkäufliche antimykotische Creme ausreichen – vorausgesetzt, sie wird lange genug angewendet (mindestens 2 Wochen über das Abklingen der Symptome hinaus). Bei Nagelpilz, Kopfpilz und ausgedehntem Hautpilz ist eine fachärztliche Behandlung mit ggf. systemischer Therapie deutlich wirksamer.
Lange – das ist die ehrliche Antwort. Zehennägel brauchen 12 bis 18 Monate zum vollständigen Herauswachsen. Die gesamte Behandlung kann daher bis zu 12 bis 18 Monate dauern. Das sichtbare Ergebnis zeigt sich erst, wenn der gesunde Nagel nachgewachsen ist.
Ja – Fußpilz in den Zehenzwischenräumen ist die häufigste Eintrittspforte für ein Erysipel (Wundrose) am Unterschenkel. Besonders bei Patienten mit Diabetes, Lymphödem oder venöser Insuffizienz ist die konsequente Behandlung wichtig.
Häufige Gründe: zu kurze Behandlungsdauer, feuchtes Milieu (eng anliegende Schuhe, Kunstfaser-Socken), Re-Infektion durch kontaminierte Schuhe. Wir beraten Sie zur Rezidivprophylaxe.
Diagnostik und Behandlung von Pilzinfektionen sind medizinisch notwendig. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten.
Pilzinfektionen fachärztlich diagnostizieren und behandeln – Privatpraxis Dr. Wenzel in Meerbusch bei Düsseldorf. Von Hautpilz bis Nagelpilz, alles aus einer Hand.
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