Ästhetik
Ohrenkorrektur mit Fäden – wie die Methode funktioniert
Bei der klassischen Otopexie (operative Ohranlegeplastik) wird die Haut hinter dem Ohr aufgeschnitten, der Knorpel freigelegt, geschwächt oder gefaltet und mit Nähten neu geformt. Die Fadenmethode arbeitet anders: Spezielle, nicht resorbierbare Fäden werden durch minimale Stichinzisionen unter die Haut eingebracht und so gesetzt, dass sie den Ohrknorpel dauerhaft in die gewünschte Position ziehen – ohne Schnitt, ohne Knorpelbearbeitung, ohne Narben.
Der Eingriff dauert etwa 30 Minuten pro Seite und erfolgt ambulant unter lokaler Betäubung. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich. Die Ohren liegen direkt nach dem Eingriff an – das Ergebnis ist sofort sichtbar.