Minimalinvasiv · Ohne Narben · Ambulant

Endolaser – Straffung und Fettreduktion in einem Eingriff

Die Laserfaser wird über einen winzigen Einstich in das Unterhautgewebe eingeführt und gleichmäßig durch das Areal geführt. Die Laserenergie wirkt auf zwei Ebenen: Sie verflüssigt und reduziert Fettgewebe – etwa am Doppelkinn – und erhitzt gleichzeitig die Bindegewebsfasern, die sich sofort zusammenziehen (Shrinking-Effekt). Über die folgenden Monate baut der Körper neues Kollagen auf, das die Straffung festigt.

Im Unterschied zu HIFU oder Radiofrequenz, die von außen durch die Haut wirken, arbeitet der Endolaser direkt im Gewebe – dort, wo Fett und erschlafftes Bindegewebe liegen. Das macht ihn besonders effektiv bei Arealen, in denen beides zusammenkommt: Doppelkinn, Kieferlinie, Oberarme.

Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Wirkt von innen – Laserfaser direkt im Gewebe, nicht durch die Haut von außen.
  • Zwei Effekte in einem – Fettreduktion und Hautstraffung gleichzeitig.
  • Ohne Narkose, ohne Narben – ambulant unter Tumeszenzanästhesie, winziger Einstich.
  • Brücke zwischen Gerät und OP – wenn nicht-invasive Verfahren nicht ausreichen, aber ein Facelift zu weit geht.
  • Ergebnis über Jahre – die verschlossenen Fettzellen bilden sich nicht neu, das gestraffte Gewebe bleibt.
  • Kombinierbar mit Fadenlifting, HIFU, Biostimulatoren und Morpheus8 Burst.
Fakten

Ihre Behandlung auf einen Blick

Behandlungsmethode
Laserfaser unter der Haut, Tumeszenzanästhesie
Behandlungsdauer
30 bis 90 Minuten, maximal 2 Zonen pro Sitzung
Betäubung
Tumeszenzanästhesie – wach, aber schmerzfrei
Sitzungen
In der Regel 1, Auffrischung frühestens nach 6 Monaten
Ausfallzeit
Gesellschaftsfähig nach 3 bis 5 Tagen, Kompression 1 bis 2 Wochen
Ergebnis
Shrinking-Effekt nach Abschwellen, volles Ergebnis nach 3 bis 6 Monaten
Wirkdauer
Mehrere Jahre
Nachsorge
Kompressionsverband oder -maske, kein Sport 2 Wochen, Sonnenschutz 4 Wochen
Ablauf

Ihre Behandlung in 5 Schritten

  1. 1

    Beratung

    Untersuchung der Hautqualität, Einschätzung des Fettgewebes, Besprechung der realistischen Möglichkeiten und Grenzen. Ehrliche Einschätzung, ob der Endolaser oder ein anderes Verfahren die bessere Wahl ist.

  2. 2

    Vorbereitung

    Am Behandlungstag werden die Areale markiert. Die Tumeszenzanästhesie wird injiziert – Sie sind wach, spüren aber keine Schmerzen.

  3. 3

    Behandlung

    Die Laserfaser wird über einen winzigen Einstich unter die Haut eingeführt und gleichmäßig durch das Gewebe geführt. Bei größeren Behandlungen behandeln wir maximal 2 Zonen in einer Sitzung.

  4. 4

    Kompression

    Kompressionsverband oder Kompressionskleidung für 1 bis 2 Wochen – im Gesichts- und Kinnbereich eine spezielle Kompressionsmaske. Das unterstützt die Straffung und reduziert Schwellungen.

  5. 5

    Nachsorge

    Leichte Schwellungen und Druckgefühl sind normal und klingen in den ersten Tagen ab. Leichte Alltagsaktivitäten am nächsten Tag möglich. Sport und Sauna für 2 Wochen meiden. Sonnenschutz auf den behandelten Arealen.

Überblick

Behandelbare Areale

Doppelkinn und Kinnlinie

Die häufigste Indikation. Fett unter dem Kinn wird reduziert, die Haut gestrafft – die Kinn-Hals-Linie wird definierter. Oft in Kombination mit Botulinumtoxin im Platysma (Nefertiti-Lift).

Jawline und Hängebäckchen

Erschlafftes Gewebe entlang der Kieferlinie wird von innen gestrafft, kleine Fettdepots reduziert. Die Jawline wird schärfer.

Hals

Erschlaffte Halshaut und Platysmaänder – der Endolaser strafft das Gewebe dort, wo Filler ungeeignet sind.

Oberarme (Winkelarme)

Erschlaffte Haut an der Oberarminnenseite spricht besonders gut auf den Endolaser an – eine Alternative zur Oberarmstraffung mit Narben.

Bauch und Knie

Kleinere Areale mit Fettdepots und erschlaffter Haut können ebenfalls behandelt werden – je nach Befund.

Dr. med. Elisângela Wenzel
Der Endolaser ist für mich eines der spannendsten Verfahren in der ästhetischen Dermatologie: Er strafft von innen, reduziert Fett und regt die Kollagenneubildung an – alles in einem Eingriff, ambulant und ohne Narkose. Besonders am Kinn und am Hals sehe ich Ergebnisse, die meine Patienten begeistern.
Dr. med. Elisângela Wenzel Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, D.A.L.M.

Endolaser, HIFU, Lipolyse oder OP – was hilft beim Doppelkinn

Endolaser: Laserfaser unter der Haut. Reduziert Fett und strafft die Haut gleichzeitig – der einzige minimalinvasive Ansatz, der beides schafft. Tumeszenzanästhesie, 3 bis 5 Tage Ausfallzeit, Kompressionsmaske. Ergebnis über Jahre.

HIFU: Von außen, ohne Einstich, ohne Ausfallzeit. Strafft die SMAS-Schicht, reduziert aber kein Fett. Ideal, wenn das Doppelkinn hauptsächlich durch Erschlaffung entsteht, nicht durch Fett.

Injektionslipolyse (Fett-weg-Spritze): Wirkstoff löst Fettzellen auf – kein Straffungseffekt, dafür ohne Einstich unter die Haut. 2 bis 3 Sitzungen, deutliche Schwellung für 1 bis 2 Wochen. Ideal bei kleinen Fettdepots und guter Hautqualität.

Fettabsaugung (Liposuktion): Größere Fettmengen, sofortiges Ergebnis – aber operativ, mit Kanülen und längerer Erholung. Bei Doppelkinn heute meist durch den Endolaser ersetzt.

Faustegel: Fett ohne Erschlaffung → Lipolyse. Erschlaffung ohne Fett → HIFU. Beides zusammen → Endolaser. Wir haben alle drei in unserer Praxis in Meerbusch und empfehlen nach Befund.

Was sagen unsere Patienten?

Erfahrungen, die Vertrauen schaffen

Häufige Fragen zum Endolaser

Ist der Eingriff schmerzhaft?

Der Endolaser wird unter Tumeszenzanästhesie durchgeführt – Sie sind wach, spüren aber keine Schmerzen. Nach dem Eingriff kann ein leichtes Druck- oder Spannungsgefühl auftreten, das mit einfachen Schmerzmitteln gut kontrollierbar ist.

Hinterlässt die Behandlung Narben?

Nein. Die Laserfaser wird über einen winzigen Einstich eingeführt, der narbenlos verheilt und nach kurzer Zeit nicht mehr sichtbar ist.

Wie lange ist die Ausfallzeit?

Leichte Alltagsaktivitäten sind meist am nächsten Tag möglich. Kompression für 1 bis 2 Wochen. Nach 3 bis 5 Tagen sind die meisten Patienten wieder gesellschaftsfähig.

Wann sehe ich das Ergebnis?

Ein erster Straffungseffekt ist nach dem Abschwellen sichtbar – meist nach 1 bis 2 Wochen. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach 3 bis 6 Monaten, wenn die Kollagenneubildung ihren Höhepunkt erreicht.

Wie lange hält das Ergebnis?

Mehrere Jahre. Der natürliche Alterungsprozess setzt sich fort – von einem deutlich verbesserten Ausgangspunkt. Eine Auffrischung ist frühestens nach 6 Monaten möglich.

Was ist der Unterschied zu HIFU?

HIFU wirkt von außen durch die Haut auf die SMAS-Schicht – ohne Einstich, ohne Ausfallzeit, aber ohne Fettreduktion. Der Endolaser arbeitet direkt im Gewebe und reduziert zusätzlich Fett. Bei Doppelkinn mit Fettanteil ist er oft die bessere Wahl. Beide lassen sich kombinieren.

Ist der Endolaser eine Alternative zum Facelift?

Bei leichter bis mäßiger Erschlaffung ja – die Behandlung kann ein chirurgisches Lifting hinausschieben oder überflüssig machen. Bei stark ausgeprägtem Hautüberschuss ist ein chirurgisches Verfahren die bessere Wahl. Wir beraten Sie ehrlich.

Kann die Behandlung mit anderen Verfahren kombiniert werden?

Ja. Mit Fadenlifting für sofortigen Liftingeffekt, HIFU für tiefere SMAS-Straffung, Sculptra® oder Radiesse® für Kollagenstimulation in der Dermis, Morpheus8 Burst für Texturverbesserung.

Werden die Kosten übernommen?

Die Behandlung ist eine ästhetische Leistung. Wir informieren Sie im Beratungsgespräch vorab transparent über die Kosten.

Beratungstermin

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Ob Doppelkinn, verstrichene Kieferlinie oder Winkelarme – der Endolaser bietet eine minimalinvasive Lösung für Patienten, die eine spürbare Straffung wünschen, ohne den Weg einer OP zu gehen. Privatpraxis Dr. Wenzel, Ihr Hautarzt in Meerbusch bei Düsseldorf. Vereinbaren Sie Ihre Endolaser-Beratung – wir zeigen Ihnen ehrlich die Möglichkeiten und Alternativen.

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