Sexuell übertragbare Infektionen betreffen Menschen aller Altersgruppen und Lebenssituationen – und sie nehmen in Deutschland seit Jahren zu. In der Privatpraxis Dr. Wenzel in Meerbusch bei Düsseldorf bieten wir eine umfassende Abklärung in vertraulicher Atmosphäre – vom gezielten Einzeltest bis zum vollständigen Screening auf Geschlechtskrankheiten.
Beratungstermin buchen
Der Hautarzt – genauer: der Facharzt für Dermatologie und Venerologie – ist der Spezialist für sexuell übertragbare Erkrankungen. Die Venerologie ist fester Bestandteil unserer Facharztbezeichnung, weil sich die meisten sexuell übertragbaren Infektionen an der Haut und den Schleimhäuten manifestieren. In der Privatpraxis Dr. Wenzel in Meerbusch stellen wir die Diagnose, behandeln die Infektion und beraten zur Partnermitbehandlung und Prävention – diskret, vertraulich und ohne Wertung.

Vertrauliches Gespräch
Anamnese in geschützter Atmosphäre: Symptome, Zeitpunkt des Kontakts, bisherige Infektionsgeschichte, Impfstatus. Ohne Wertung, ohne Zeitdruck.
Klinische Untersuchung
Inspektion der betroffenen Haut- und Schleimhautareale. Bei Verdacht auf Condylomata (Feigwarzen) ergänzend Essigsäuretest zur Sichtbarmachung subklinischer Läsionen.
Labordiagnostik
Je nach Fragestellung setzen wir gezielt ein: Abstrich-PCR (Chlamydien, Gonorrhoe, Mykoplasmen, HSV, HPV), Blutuntersuchung/Serologie (HIV, Syphilis, Hepatitis B und C), Urinprobe (Chlamydien, Gonorrhoe) und Dunkelfeldmikroskopie (Syphilis). Die Ergebnisse liegen meist innerhalb weniger Tage vor.
Therapie und Partnermitbehandlung
Die Therapie richtet sich nach dem Erreger. Antibiotika bei bakteriellen Infektionen, antivirale Therapie bei Herpes und HIV, lokale und/oder operative Therapie bei Feigwarzen. Wichtig: Partner sollten immer in die Diagnostik und Therapie einbezogen werden, um eine erneute gegenseitige Ansteckung (Ping-Pong-Effekt) zu vermeiden.
Feigwarzen gehören zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten und werden durch Humane Papillomviren (HPV) verursacht – meist durch die HPV-Typen 6 und 11. Sie zeigen sich als kleine, blumenkohlärtige Wucherungen im Genital-, Anal- oder Perinealbereich. Feigwarzen sind hochansteckend und sollten konsequent behandelt werden. In unserer Praxis behandeln wir Condylomata mit der Laserabtragung (CO2-Laser) unter lokaler Betäubung – präzise, narbenarm und mit hoher Rezidivkontrolle. Ergänzend setzen wir topische Therapien ein. Eine Proktoskopie und bei Frauen eine gynäkologische Mitbehandlung wird empfohlen. Andere sexuell übertragbare Infektionen (HIV, Syphilis, Chlamydien, Hepatitis) sollten immer ausgeschlossen werden. Die HPV-Impfung kann das Risiko für Feigwarzen und HPV-assoziierte Karzinome erheblich senken. Die STIKO empfiehlt sie für alle Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren. Eine Nachholimpfung ist bis zum 26. Lebensjahr möglich.
Die häufigste bakterielle STI in Deutschland – und besonders tückisch, weil sie oft ohne Symptome verläuft. Bis zu 80 % der Frauen und 50 % der Männer bemerken die Infektion nicht. Wenn Symptome auftreten: Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterbauch. Unbehandelt kann eine Chlamydien-Infektion bei Frauen zu Eileiterntzündungen, Verwachsungen und Unfruchtbarkeit führen. Bei Männern kann eine Nebenhodenentzündung entstehen. Diagnostik per Abstrich-PCR oder Urinprobe – Ergebnis innerhalb weniger Tage. Therapie mit Antibiotika. Partnermitbehandlung ist essenziell, um den Ping-Pong-Effekt zu vermeiden.
Bakterielle Infektion mit Neisseria gonorrhoeae – die zweithäufigste meldepflichtige STI in Deutschland mit steigenden Fallzahlen. Symptome bei Männern: eitriger Ausfluss aus der Harnröhre, starkes Brennen beim Wasserlassen (typisches Bonjour-Tröpfchen). Bei Frauen häufig symptomarm. Kann auch Rachen (nach Oralverkehr) und Rektum (nach Analverkehr) betreffen – diese Lokalisationen verlaufen oft ohne Symptome und werden daher übersehen. Zunehmende Antibiotikaresistenzen weltweit erfordern eine gezielte Therapie nach Resistenztestung. Diagnostik per Abstrich-PCR und Kultur. Partnermitbehandlung und Kontrollabstrich nach Therapie empfohlen.
Infektion mit dem Bakterium Treponema pallidum – die Syphilis-Zahlen steigen in Deutschland seit Jahren deutlich an. Die Erkrankung verläuft in Stadien: Im Primärstadium bildet sich ein schmerzloses, derbes Geschwür (Primäraffekt/harter Schanker) an der Eintrittsstelle. Im Sekundärstadium folgen Hautausschlag (oft an Handflächen und Fußsohlen), Lymphknotenschwellung und Allgemeinsymptome. Ohne Behandlung kann die Syphilis in ein Tertiärstadium mit Organschäden übergehen. Die Syphilis wird auch als Chamäleon der Medizin bezeichnet, da sie viele andere Erkrankungen imitieren kann. Diagnostik per Serologie (TPHA/VDRL). Therapie mit Penicillin – hochwirksam und gut verträglich.
Schmerzhafte Bläschen und Erosionen im Genitalbereich, verursacht durch das Herpes-simplex-Virus (meist HSV-2, zunehmend auch HSV-1). Die Erstinfektion verläuft häufig schwerer als Rezidive und kann mit Fieber und Lymphknotenschwellung einhergehen. Rezidive sind milder, aber für Betroffene psychisch belastend – besonders durch die Angst vor Weitergabe an den Partner. Antivirale Therapie (Tabletten, nicht nur Creme) verkürzt den Schub deutlich. Bei häufigen Rezidiven kann eine Suppressionstherapie die Schubhäufigkeit um bis zu 80 % senken und die Virusausscheidung reduzieren. Wir besprechen auch die Partnerberatung.
Eine HIV-Infektion ist heute dank moderner antiretroviraler Therapie eine gut behandelbare chronische Erkrankung – aber nur, wenn sie rechtzeitig erkannt wird. In unserer Praxis in Meerbusch bieten wir den HIV-Antikörpertest (HIV-1/2-Antikörper und p24-Antigen, sog. Kombitest der 4. Generation) an. Ein zuverlässiges Ergebnis ist 6 Wochen nach dem Risikokontakt möglich. Bei positivem Befund koordinieren wir die Anbindung an ein HIV-Schwerpunktzentrum. Ein HIV-Test gehört zu jedem umfassenden Screening auf Geschlechtskrankheiten.
Virusinfektionen, die die Leber betreffen und sowohl sexuell als auch über Blut übertragen werden können. Hepatitis B verläuft in vielen Fällen akut und heilt aus, kann aber auch chronisch werden und langfristig die Leber schädigen. Eine hochwirksame Impfung gegen Hepatitis B ist verfügbar – die STIKO empfiehlt sie für alle Säuglinge und Risikogruppen. Hepatitis C ist heute in über 95 % der Fälle durch eine 8- bis 12-wöchige antivirale Therapie heilbar. Diagnostik per Serologie. Im Rahmen der Abklärung von Geschlechtskrankheiten testen wir routinemäßig auf beide Formen.
Bakterielle Erreger, die Harnröhrenentzündungen (Urethritis) verursachen können und in der Standarddiagnostik häufig übersehen werden. Symptome: leichter Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen – oder gar keine Beschwerden. Mycoplasma genitaliun zeigt zunehmende Antibiotikaresistenzen und erfordert eine gezielte Therapie nach Resistenztestung. Diagnostik per Abstrich-PCR. Wir testen auf Mykoplasmen und Ureaplasma gezielt, wenn die Standardtests auf Chlamydien und Gonorrhoe negativ ausfallen und die Beschwerden bestehen bleiben.
Parasitäre Infektion mit Trichomonas vaginalis – eine der weltweit häufigsten STI, die in Deutschland oft unterschätzt wird. Symptome bei Frauen: gelblich-grünlicher, schaumiger Ausfluss mit unangenehmem Geruch, Juckreiz und Brennen. Männer sind häufig symptomfreie Träger. Diagnostik per Abstrich (Mikroskopie oder PCR). Therapie mit Metronidazol. Partnermitbehandlung ist zwingend notwendig, auch wenn der Partner keine Symptome hat.

Geschlechtskrankheiten sind kein Grund zur Scham, sondern ein Grund, zum Arzt zu gehen. Je früher die Diagnose steht, desto einfacher und erfolgreicher ist die Behandlung. In meiner Praxis in Meerbusch wird jedes Anliegen vertraulich und professionell behandelt.
Nicht jede sexuell übertragbare Infektion macht Symptome. Wir empfehlen ein regelmäßiges Screening bei wechselnden Sexualpartnern (1 bis 2 Mal pro Jahr), nach ungeschütztem Kontakt mit einem neuen Partner, bei Kinderwunsch und in der Frühschwangerschaft (Chlamydien, HIV, Syphilis, Hepatitis B), bei Symptomen des Partners und auf eigenen Wunsch – Diskretion ist selbstverständlich.
Ein umfassendes Screening umfasst je nach Risikoprofil: Chlamydien + Gonorrhoe (Abstrich/Urin), HIV + Syphilis + Hepatitis B/C (Blut), Mykoplasmen/Ureaplasma (Abstrich) und HPV (Abstrich). Wir stellen das Screening individuell zusammen.
Ungewöhnlicher Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen oder Juckreiz im Genitalbereich, Bläschen, Geschwüre oder Warzen. Aber: Viele Geschlechtskrankheiten verlaufen ohne Symptome. Im Zweifel lieber testen lassen.
Je nach Fragestellung: Blutentnahme, Abstrich oder Urinprobe. Die Ergebnisse liegen meist innerhalb weniger Tage vor. Wir besprechen alles vertraulich und persönlich.
In den meisten Fällen ja. Nur wenn beide Partner diagnostiziert und behandelt werden, lässt sich der Ping-Pong-Effekt vermeiden.
Selbstverständlich. Ein Screening auf Geschlechtskrankheiten ist auch ohne Beschwerden sinnvoll und wird vertraulich durchgeführt.
In unserer Praxis behandeln wir Condylomata bevorzugt mit dem CO2-Laser unter lokaler Betäubung. Alternativ stehen topische Therapien zur Verfügung. Andere Geschlechtskrankheiten sollten immer ausgeschlossen werden.
Gegen HPV (Feigwarzen und HPV-assoziierte Karzinome) gibt es eine hochwirksame Impfung, empfohlen für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren, Nachholimpfung bis 26. Gegen Hepatitis B gibt es ebenfalls eine Impfung. Gegen andere sexuell übertragbare Infektionen gibt es derzeit keine Impfung.
Die Behandlung erfolgt unter Ihrer normalen Patientenidentität, aber selbstverständlich vertraulich. Alle Befunde unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.
Die Diagnostik und Behandlung von Geschlechtskrankheiten ist medizinisch notwendig. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten.
Geschlechtskrankheiten diskret und fachärztlich abklären – Privatpraxis Dr. Wenzel in Meerbusch bei Düsseldorf. Vertrauliche Beratung, umfassende Diagnostik, gezielte Therapie.
Termin buchen